• Servervirtualisierung

Auf einem Hardware-Server bis zu 30 Betriebssysteme parallel laufen zu lassen – das ist Servervirtualisierung. Drei große Hersteller eifern dabei um die gunst der Kunden und überbieten sich ständig mit neuen Features. VMware, Citrix und Microsoft teilen sich den höchst dynamischen Markt, wobei der Platzhirsch VMware durch die relativ hohen Kosten langsam immer mehr unter Druck gerät. Das gute daran: Für jeden Einsatzzweck gibt es von einem der Hersteller eine optimale Lösung!

  • Desktopvirtualisierung

Unter Desktopvirtualisierung versteht derzeit noch jeder Hersteller etwas anderes. Das reicht vom Desktop-Blade im Rechenzentrum über Anwendungsvirtualisierung im Stil von Citrix XenApp bis zu althergebrachten und überarbeiteten Techniken wie Boot from LAN. Der Markt ist erst am starten, hier sind noch große Einsparungspotentiale für Unternehmen zu holen.

  • Anwendungsvirtualisierung

Der klassische Markt von Citrix XenApp wird ergänzt durch Ansätze wie Microsofts Softgrid. Die Ergebnisse sind Anwendungen, die dort sind, wo der Benutzer sie braucht , die gleichzeitig aber zentral administriert werden und damit eine Menge an Arbeitsaufwand ersparen.

  • Storagevirtualisierung

Das Wachstum im Speicherbedarf der meisten Unternehmen ist ungebrochen. Spätestens, wenn mehrere Storage-Systeme vereint werden müssen, oder in die Jahre gekommene Systeme abgelöst werden müssen, bietet sich Storage-Virtualisierung an. Den Servern werden dabei nicht mehr die tatsächlich auf den Storage-Systemen angelegten Partitionen präsentiert, sondern ein dazwischengeschalteter Virtualisierungslayer übernimmt die Verwaltung. Dadurch können im Hintergrund Daten zwischen Speichersystemen verschoben, gesichert oder gespiegelt werden ohne dass die Hosts davon etwas bemerken.

  • Cloud Services

Dienste, die kurzzeitig viele Resourcen benötigen, oder einem massiven Wachstum unterliegen sind optimale Kandidaten für die „Wolke“. Dabei werden Dienste auf dynamisch je nach bedarf gemietete Rechenpower in den großen Rechenzentren von Microsoft, Google oder Amazon verlagert. Die Ansätze sind dabei bei jedem Anbieter anders – der Grundgedanke ist der selbe: „Ich halte mir doch keine Kuh, nur weil ich ein Glas Milch will“.

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